Die Kraft des Bildes ...

Seit meiner Kindheit begleitet mich die Faszination  Fotografie.

Es ist die Suche nach dem perfektem Bild...

 

Hobbyfotograf aus Leidenschaft

„Ohne Fotografie ist der Moment für immer verloren,

 

so als ob es ihn nie gegeben hätte.“

 

(Richard Avedon)

 

 

 

Es freut mich, dass du dich für meine Fotografien interessierst, und weil mich viele immer wieder fragen, wie ich eigentlich zur Fotografie gekommen bin, erzähle ich hier mal ein bisschen was über mich und meine Hobbyfotografie.

 

Schon als junger Mensch habe ich analog fotografiert und mir damals von meinen Aufnahmen Dias entwickeln lassen. Mein Einstieg war die Landschafts- und natürlich die Portrait Fotografie, ganz klassich. Weil damals das Entwickeln lassen noch sehr mühsam und die Wartezeiten

 lange waren, bin ich von der analogen Fotografie wieder abgekommen. Vorerst.

 

Denn im Jahr 2009 hat ein sehr enger Freund die Prager Fotoschule besucht, und durch einige Gespräche hat er mir das Fotografieren wieder schmackhaft gemacht. Das war auch der Zeitpunkt, als ich die digitale Fotografie für mich entdeckt habe. Ich fand es toll, das geschossene Bild sofort kontrollieren und löschen zu können. Ich habe dann teilweise mit den Prager Fotoschule Unterlagen meines Freundes mitgelernt, Projekte im Selbstversuch umgesetzt aber den größten Teil habe ich mir selbst beigebracht - durch Youtube Tutorials und Fachzeitschriften und viel Ausprobieren.

 

Die Intensität meines wieder entdeckten Hobbys ergab sich dann aus den ersten Erfolgen und den positiven Reaktionen meiner Umwelt sowie der Tatsache, dass ich die Hobbyfotografie überall ausüben konnte. Ich war damals noch auf Montage viel im Ausland unterwegs. Ein Wehrmutstropfen ist zwar, dass man wenig zu Hause ist – aber wenn man fleißig arbeitet, kann man sich zumindest gutes Equipment zum Fotografieren kaufen.

 

 

 

Fotografieren kann man immer und überall: Ein tolles Hobby!

 

Wie gesagt, war ich damals beruflich viel auf Montage unterwegs, und die Hobbyfotografie hat halt den Vorteil, dass man sie immer und überall ausüben kann, egal wo man sich gerade aufhält.

 

Es ist ein tolles Gefühl, eine Lichtsituation oder eine Stimmung so einzufangen, wie sie in Wirklichkeit ist. Ich mag es beim Fotografieren kreativ zu sein, neue Perspektiven zu kreieren, die auch mal ausserhalb des normalen Blickfelds des Betrachters liegen und Emotionen darzustellen, die außergewöhnlich sind.

 

Ich schätzte es auch, als Hobbyfotograf alleine arbeiten zu können, und keinem Zwang zu unterliegen, frei nach dem Motto: „Alles kann, nichts muss.“ Und ganz wichtig: Durch die Fotografie lerne ich wieder zu entschleunigen, die Dinge genauer zu betrachten und meinen Blick fürs Wesentliche zu schärfen. Aber ich interessiere mich auch besonders für die Technik, die Geräte und die Ausstattung.

 

 

Der chronologische Ausbau meiner Fotoausrüstung

 

Auch als Hobbyfotograf hat man, wenn man mal ein paar Jahre fotografiert hat, eine ganz schön große Fotoausrüstung besammen. Ich habe mich von Beginn an für Canon entschieden, aus einem ganz praktischen Grund: Mein besagter Freund fotografierte auch mit Canon und so konnten wir Objektive tauschen.

 

  • Meine erste Kamera war eine Canon EOS 1000D, eine Spiegelreflexkamera für Einsteiger mit einem 18-55mm Kit-Objektiv.
  • Später kam dann ein Sigma 18-200mm f3.5-6.3 Objektiv ins Haus um den Zoombereich zu erweitern, das war dann auch für Urlaubsreisen perfekt.
  • Bald darauf entwickelte ich mein Interesse für die Sportfotografie und da war dann die EOS 1000D für mich nicht mehr geeignet. Die EOS 7D musste her – sie war das Ergebnis aus Preis-Leistung.
  • Hinzu kamen erste Fix-Brennweiten: Ein Canon 85mm 1.8 USM war der Einstieg in die Porträtfotografie sowie das Canon EFS 60mm f2.8 Makro.
  • Das ultimative Objektiv war dann das Canon EF 70-200mm f2.8 II IS USM als Porträt sowie Sport-Objektiv.
  • Um nicht zu vergessen das EF 24-105mm f4.0 USM Objektiv als „Immerdrauf“
  • Weiters kam noch ein 12-24mm f4.0 Weitwinkel Objektiv von Tamron dazu.
  • Als dann das Interesse an der Videografie entstand, habe ich mir die Canon EOS 80D gekauft, mit der ich auch heute neben der  EOS  7D fotografiere.
  • Seit einigen Tagen bin ich im Besitz der Canon 6D Mark II mit Batteriegriff , das Vollformatzeitalter hat für mich begonnen.

 

Blitzfotografie

 

Als ich mich für die Blitzfotografie interessiert habe wurden erstmal zwei Blitze von Canon gekauft, ein 580 EX II und ein 430 EX II später dann noch ein zweiter 430 EX II. Dazu dann noch die passenden Lichtformer, die es um wenig Geld im Internet zu kaufen gibt. Lichtformer sind unter anderem  Softboxen mit Stativen.

 

 

Hintergründe zum Fotografieren

 

Ein Hintergrundsystem war auch ein Must-Have und bei unserem Stoff-Bauern (Bauernhof der auch Stoffe verkauft) habe ich mir fürs Anfangen ein paar günstige Stoffe besorgt und diese mit Klammern am Hintergrundsystem befestigt. Aufheller in den Farben weiß, silber und gold waren auch unbedingt notwendig für mich.

 

 

Weiteres Zubehör für den Hobbyfotografen

 

Einige Stative um meine Blitze drahtlos (Speedlites) richtig positionieren zu können, durften auch nicht fehlen. Für die Beauty-Fotografie habe ich mir einen Beautydish (Lichtformer) und für die Produktfotografie wieder einen extra Lichtformer besorgt - ich frage mich ja schon, wann ich das ganze Zeug mal alles benutze ;-) aber man weiß ja nie, wenn man es mal braucht. Für die Landschaftsfotografie ist mein zirkularer Polfilter sowie passende ND Graufilter sehr praktisch und auch für die Nachbearbeitung der Bilder braucht man einen halbwegs leistungsstarken Rechner und eine geeignete Bildbearbeitungssoftware.

 

Du siehst schon auch als Hobbyfotograf ist man ziemlich umfassend ausgestattet. Und mein „Problem“ ist halt, dass mich an der Fotografie alles interessiert. Landschaft, Porträt, Makro, Sport, Food, People usw. – und für jede Art der Fotografie gibt es dann wieder eine eigene Technik und Arbeitsweisen. Aber wenn ich wählen müsste, was meine liebsten Motive sind, dann sind dies meine Favoriten: Landschaft, Sport, Food und Porträt.

 

Ich bin einfach am liebsten in der Natur unterwegs, weil ich da Zeit für mich und die Fotografie habe, und Zeit zum Entschleunigen finde. Ausserdem arbeite ich gerne mit Menschen und Tieren, auch die Food-Fotografie oder die Produkt-Fotografie machen mir großen Spass. Was ich weniger mag, ist unter Druck zu arbeiten. Weil unter Stress gerne Fehler passieren, und die Arbeit dann oft doppelt gemacht werden muss wenn man bei gewissen Situationen nicht sattelfest ist. Und wir wissen ja alle:

 

Man lernt ja nie aus, und somit ist das Fotografieren ein ständiger Lernprozess, den ich aber liebe.“